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Im Herzen Europas,

wo sich Deutschland, Belgien und Luxemburg treffen, liegt die Eifel. Diese naturnahe Landschaft, begrenzt von Mosel und Rhein, ist für Ihre Erholung wie geschaffen.

Sie können sich auf eine wunderschöne Gegend voller Abwechslung und einzigartiger Sehenswürdigkeiten freuen. Schnell ist man bei den "Dauner Maaren" (Kraterseen), historischen Ritterburgen oder im Freizeitpark. Ein Traumparadies auch für Wanderer und Radfahrer. Jugendliche kommen hier natürlich auch nicht zu kurz, denn mehrere Discos sind hier ganz in der Nähe.

Die Eifel - einfach Urlaub für jeden!


 

Erlöserkirche Gerolstein

Auf dem sog. "Hofacker" im Gerolsteiner Ortsteil Sarresdorf steht seit 1913 die Evangelische Erlöserkirche. Sie wurde mit finanzieller Unterstützung des Evangelischen Kirchenbauverein zu Berlin gebaut und nach zweijähriger Bauzeit am 15.Oktober 1913 in Anwesenheit Kaiser Wilhelms II. eingeweiht.

Im Grundriss präsentiert sich die Kirche als ein einfaches romanisches Kreuz mit kurzen Seitenarmen und mit runder Apsis versehenen Chorarm. Ein Oktogon erhebt sich über der Vierung des Kreuzes und acht rötliche Granitsäulen tragen ein Kuppelgewölbe. Prunkstück der Kirche ist die reichhaltige Innenausstattung. So sind die Wände der Vorhalle mit Cipolino-Marmor, die Gewölbe mit Mosaik bekleidet, von dessen Goldgrund sich blaue Verzierungen abheben.

Bei den Ausschachtungsarbeiten für den Bau der Erlöserkirche entdeckte man 1907 auf dem "Hofacker" die Fundamente einer römischen Villa rustica. Die Grundmauern, eine teilweise rekonstruierte Hypokaustenheizung sowie weitere Fundstücke aus den Grabungen können in der "Villa Sarbodis", einem anlässlich des Besuchs des Kaisers in Gerolstein direkt neben der Kirche erbauten Museum, besichtigt werden.

 

Dauer: 1 Stunde
Preis: € 40,- pauschal bis 20 Personen, € 2,- pro Person ab 21 Personen

Ab 12.04.2014 bis 29.10.2014 sind die Service Führungen in der Erlöserkiche an folgenden Tagen:
Montags, mittwochs und samstags um 11.00 Uhr und mittwochs und samstags um 15.00 Uhr

Für Gruppen sind auch außerhalb der Servicezeiten Führungen möglich.

Diese Termine sind unter Vorbehalt zu betrachten. Eine kirchliche Nutzung hat Vorrang!


 

Burgruine Löwenburg, Gerolstein

Hoch oberhalb der Brunnenstadt Gerolstein liegt die Ruine der mittelalterlichen Löwenburg. Als Namensgeber der Burg Gerhardstein, heute Löwenburg genannt, gilt Gerhard VI. von Blankenheim (1314 – 50). Die Burg wurde im pfälzischen Erbfolgekrieg 1691 zerstört und nicht wieder aufgebaut. Heute erinnern noch die 11 m hohe Schildmauer sowie Reste von Wohngebäuden an ihre einst große Bedeutung als Herrschersitz. Die Burgruine ist ganzjährig frei zugänglich und bietet einen wunderbaren Blick über Gerolstein, das Dolomitenmassiv und das Kylltal.

Tipp: Die Burgruine Löwenburg liegt nur wenige Meter abseits des Eifelsteigs sowie am Vulkaneifelpfad Keltenpfad. Ein kurzer Abstecher auf das historische Gemäuer belohnt mit einem schönen Panoramablick.


 

Dietzenley Büscheich

Die zu einer Kette vulkanischer Kegelberge gehörende Dietzenley ist die höchste Erhebung im Gerolsteiner Land. Mit ihren 618 m über NN überragt sie den Talgrund am Bahnhof in Gerolstein um ein wenig mehr als 250 m. Vom Aussichtsturm auf der Dietzenley aus bietet sich ein herrlicher Panoramablick auf die umgebende Eifellandschaft. Im Umfeld des Plateaus finden sich zudem Spuren eines keltischen Ringwalls.


 

Naturkundemuseum Gerolstein

Das Museum im alten Rathaus von Gerolstein ist der Natur auf der Spur. Zu sehen und entdecken gibt es neben Mineralien, Gesteinen und Fossilien aus der Region auch Exponate aus der Ur- und Frühgeschichte sowie die artenreichste Schmetterlingssammlung der Region. Besonders spannend für kleine Gäste ist die  interaktive Waldabteilung mit dem Lebensbaum und seinen zwitschernden Bewohnern.
Adresse: Hauptstraße 72, 54568 Gerolstein Tel.: 06591/  98 99 45 9  FAX: 06591/ 98 99 46 0
e-mail:  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

"Naturkundemuseum Gerolstein - Zeitreisen am Eifelsteig "Öffnungszeiten Naturkundemuseum ab 26. März 2015: Mo - Sa 14:00 – 17:00 Uhr, Sonn- und Feiertag 11:00 – 17:00 Uhr, mit Multivisionsshow "Die Entstehung der Eifel - eine geologische Zeitreise" um 11 Uhr (20 min). Eintritt: 6.- € Familie groß (2 Erw. + Kinder), 4.- € Familie klein (1 Erw. + Kinder), 3.- € Erw., 2.- € Ermäß.+ Gruppe Erw., 1.- € Kinder + Gruppe Kinder, freier Eintritt mit der GeroGastCard des Tourismusverein Vulkaneifel eV; Führung (1 h). Führungen und Kinderprogramme jederzeit auf Anfrage. Infos und Buchungen: Naturkundemuseum Gerolstein, Hauptstraße 72 in Gerolstein, Tel. 06591-9899459, Fax -9899460; Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , www.naturkundemuseum-gerolstein.de und bei der Tourist-Information Gerolsteiner freier Eintritt mit der GeroGastCard des Tourismusverein Vulkaneifel eV;


 

Heimatmuseum Gerolstein


In den zehn Räumen des Sarresdorfer Pfarrhauses wird die nachmittelalterliche Lebens- und Wohnkultur der Eifel präsentiert. Die ausgestellten Exponate stammen jeweils aus den Dörfern der Umgebung. Vertreten sind verschiedene Stilrichtungen, angefangen mit der Renaissance über Biedermeier bis Empire, die im Laufe der Zeit Zugang zu der ländlichen Wohnkultur gefunden haben.

Adresse:
Sarresdorfer Straße 25, 54568 Gerolstein
Tel. 0 65 91 / 98 35 77 oder 06591/ 94 96 93 oder 0162/ 864 394 5
e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Öffnungszeiten

nach telefonischer Vereinbarung


 

Telefonmuseum, Gerolstein

Seit seiner Lehre als Fernmeldehandwerker im Jahr 1951 hat der Museumsgründer Heribert Schirmer über 450 Telefone aus 15 Nationen sowie 200 Radios und Phono-Geräte zusammengetragen. Von einem originalen Nachbau von Graham Bell aus dem Jahr 1877 bis zur heutigen ISDN-Technik können Sie im Telefonmuseum Technik der letzten 75 Jahre anschauen. Auch für Kinder ist einiges Interessante dabei.

Adresse:
Hauptstraße 72 54568 Gerolstein

Öffnungszeiten:
1. April – 31. Oktober: dienstags
donnerstags u. freitags: 14.00 – 17.00 Uhr

Eintrittspreis: € 2,- Erw., € 1,- Kinder

 


 

Mausefallenmuseum Neroth

In dem kleinen Eifelörtchen Neroth befindet sich dieses Museum der besonderen Art. Dokumentiert wird hier Heimarbeit, Manufaktur und Vertriebssystem der Drahtwarenherstellung in Neroth im 19. Jahrhundert. Zu sehen sind u.a. der originalgetreue Nachbau einer Werkstatt mit den verschiedenen Arbeitsplätzen und Fallenarten, wie sie typisch für die Heimatarbeit in Neroth waren.


 

Villa Sarbodis Gerolstein

Auf dem sog. "Hofacker" im Gerolsteiner Ortsteil Sarresdorf steht seit 1913 die Evangelische Erlöserkirche. Sie wurde mit finanzieller Unterstützung des Evangelischen Kirchenbauverein zu Berlin gebaut und nach zweijähriger Bauzeit am 15.Oktober 1913 in Anwesenheit Kaiser Wilhelms II. eingeweiht.

Im Grundriß präsentiert sich die Kirche als ein einfaches romanisches Kreuz mit kurzen Seitenarmen und mit runder Apsis versehenen Chorarm. Ein Oktogon erhebt sich über der Vierung des Kreuzes und acht rötliche Granitsäulen tragen ein Kuppelgewölbe. Prunkstück der Kirche ist die reichhaltige Innenausstattung. So sind die Wände der Vorhalle mit Cipolino-Marmor, die Gewölbe mit Mosaik bekleidet, von dessen Goldgrund sich blaue Verzierungen abheben.

Bei den Ausschachtungsarbeiten für den Bau der Erlöserkirche entdeckte man 1907 auf dem "Hofacker" die Fundamente einer römischen Villa rustica. Die Grundmauern, eine teilweise rekonstruierte Hypokaustenheizung sowie weitere Fundstücke aus den Grabungen können in der "Villa Sarbodis", einem anlässlich des Besuchs des Kaisers in Gerolstein direkt neben der Kirche erbauten Museum, besichtigt werden.


 

Munterley Gerolstein

Die Munterley ragt steil über der Brunnenstadt empor. Der Fels ist extrem schroff und bot einst Steinzeitmenschen Zuflucht. Kelten und Römer inspirierte dieser Ort zum Bau von Tempeln und Heiligtümern. Die Dolomitfelsen, die einst vor Urzeiten im Meer lagen und ein Korallenriff bildeten, sind das Wahrzeichen Gerolsteins. Die Spuren der früheren Generation sind heute noch erkennbar: In der Buchenlochhöhle fand man behauene Steinwerkzeuge.


 

Kletterfelsen Hustenley

 

Gestein: Dolomit
maximale Felshöhe: 30 m
durchschnittliche Felshöhe: 25 m
Kletterregelung:
Räumliche Einschränkung, Neutourenverbot
1. Klettern nur nach Erteilung einer Klettererlaubnis durch die Tourist Information Gerolsteiner Land, Brunnenstraße 10, 54568 Gerolstein, Tel. 06591/94991 0, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. 2. Am Wochenende und an Feiertagen ist die Klettererlaubnis im Cafe Dolomit erhältlich, Sarresdorfer Straße 2, 54568 Gerolstein, Tel. 06591/985290. 3.Die Anzahl der Klettererlaubnisse ist beschränkt. Die Erteilung der Erlaubnis ist gebührenpflichtig. 4. Camping und offenes Feuer sind im Naturschutzgebiet verboten. Vorhandene Haken, Schlingen, Tritte und Griffe dürfen nicht verändert oder beseitigt werden. Die Anbringung neuer Haken etc. ist verboten. 5. Die Benutzung des Kletterfelsens erfolgt auf eigene Gefahr. Schadenersatzansprüche gegenüber der Stadt Gerolstein sind ausgeschlossen. Jeder Benutzer erklärt, die notwendigen Kletterkenntnisse und das Wissen über die Gefahren des Kletterns zu besitzen. 6. Bitte Rücksicht auf die Anwohner des Kletterfelsens nehmen. Nicht im Wendehammer und nicht auf den Gehwegen parken. Keine Abfälle in den Gärten hinterlassen und Lärm auf ein unbedingt notwendiges Maß beschränken.
ÖPNV:


 

Die Buchenlochhöhle

Die Buchenlochhöhle liegt am Rande des Munterley-Plateaus und ist vor über 1,8 Mill. Jahren aus einem zunächst nur millimeterbreiten Riss im Gesteinsmassiv entstanden. Ihren Namen „Buchenloch“ verdankt sie ihrer heutigen Lage in einem Buchenwald. Der Haupteingang der Buchenlochhöhle hat eine Länge von ca. 30 m und eine durchschnittliche Breite von 4 m. Die ursprüngliche Höhe des Haupteingangs betrug ca. 2,4 m. Hohlräume dieses Ausmaßes stellten bereits in der Steinzeit für den Menschen und die Tiere einen Schutz vor Gefahr oder vor lebensfeindlichen Witterungsbedingungen dar.
In der Quartärzeit (Beginn dieser Zeitstufe vor etwa 1,8 Mill. Jahren) wurde die Höhle von Lebewesen aufgesucht, wie Knochenfunde von Höhlenbären zeigen. Darüber hinaus wurde diese Höhle in der Jungsteinzeit (Beginn vor etwa 300.000 Jahren) wahrscheinlich auch vom Menschen benutzt. Hierauf weisen Funde einer Feuersteinklinge hin. Zuletzt diente die Buchenlochhöhle im zweiten Weltkrieg der Gerolsteiner Bevölkerung als Zufluchtstätte. Heute ist die Höhle für ihre Besucher offen zugänglich und der Höhleneingang über eine Leiter bequem zu erreichen. Für eine Besichtigung empfehlen wir festes Schuhwerk und eine Taschenlampe.

Tipp: Die Höhle liegt im Naturschutzgebiet der Gerolsteiner Dolomiten und kann daher nicht mit dem Auto angefahren werden. Die Buchenlochhöhle kann aber z.B. bei einer Wanderung über den Erlebnisrundweg „Gerolsteiner Dolomiten“ oder auf dem Eifelsteig auf der Etappe Hillesheim – Gerolstein besucht werden.


 

Hallen u. Freibad Gerolstein

Sie wollen nach einer längeren Wanderung oder einer Radtour noch schwimmen? In wenigen Minuten erreichen Sie das Hallen- und Freibad Gerolstein. Wenn es Ihnen aber eher gefällt, den ganzen Tag im Freibad zu verbringen, dann ist auch dies möglich.


 

Der Lokschuppen – Entertainment vom Feinsten…

… im ca. 100 Jahre alten, ehemaligen Bahnbetriebswerk in Gerolstein – saniert, um- und ausgebaut – und Veranstaltungsort für hochkarätige Künstler, Kabarettisten, Musiker, Unterhalter. Mit angeschlossener Gastronomie, Biergarten im Sommer, Advents-Programm im Winter oder Größen wie Höhner und Bap in 2014. Hier geht’s zum Veranstaltungskalender: www.lokschuppen-gerolstein.de


 

Adler- und Wolfspark Kasselburg

In und um eine Burgruine aus dem 12. Jahrhundert befindet sich der Adler und Wolfspark Kasselburg.
Mit großen naturnahen Gehege und geräumigen Volieren.

Das größte Wolfsrudel Westeuropas ist dort in einem 10 ha großen Gelände untergebracht.

Viele Sonderaktionen und Veranstaltungen (Ritterspiele, Falknertage, Wolfsnächte, Weihnachtsmarkt) werden übers Jahr angeboten.
Wölfe, Adler, Falken, Nachtgreifvögel, Wildschweine und Schafe sowie Ziegen fanden hier vor ca. 40 Jahren ein neues Zuhause.

Neben der Restauration befindet sich auch ein großer Abenteuerspielplatz für unsere großen und kleinen Gäste.


 

Kasselburg Pelm

 

Beschreibung:

Die weithin sichtbare Kasselburg ist ein wertvolles Zeugnis der spätmittelalterlichen Burgenbaukunst in der Eifel. Eindrucksvoll ist vor allem der 37 m hohe ehemalige Torturm der Kasselburg, den die Herren von Blankenheim um 1350 erbauen ließen. Der quadratische Bergfried aus der Zeit um 1200 ist der älteste heute noch erhaltene Baubestandteil der Kasselburg, die heute zum Adler- und Wolfspark Kasselburg gehört.

Öffnungszeiten:

1. März bis 31. Oktober 10-18:00 Uhr, 1. November bis 23. Dezember nur samstags und sonntags von 11-16:00 Uhr, 26. Dezember bis 14. Januar täglich von 11-16:00 Uhr, 15. Januar bis 28. Februar nur samstags und sonntags von 11-16:00 Uhr.

Kosten:

Erwachsene 4,50 €, Kinder 3,50 €, Behinderte (ab 80 %) 4,00 €, Erm. für Schulklassen und Gruppen.


 

Bertradaburg, Mürlenbach

Hoch über dem Eifel-Dörfchen Mürlenbach ragt die imposante Kulisse der Bertradaburg. Der Überlieferung nach gilt die Urgroßmutter Karls des Großen als Gründerin der Burg, er selbst soll dort geboren sein. In den 90er Jahren wurden noch erhaltene Burgmauern und Gebäude restauriert und vor allem das fast vollständig erhaltene 30 m hohe Doppelturmtor wiederhergestellt.

Führungen: Mai – Oktober: an jedem 1. Sonntag im Monat, 15.00 Uhr
Preise: Erw. 3,- €, Kinder 2,- €
Führungen für Gruppen nach Voranmeldung unter Tel.: 06591/ 98 49 49 oder 0176/ 78 50 74 07

Weitere Informationen: www.bertradaburg.de


 

Burgruine Freudenkoppe, Neroth

Um 1340 erbaute König Johann der Blinde von Luxemburg und Böhmen auf dem Vulkankegel des Nerother Kopfes (647 m) eine Burg. Die „Freudenkoppe“ genannte Burg war eine von mehreren „Freuden“-Burgen Johanns zur Sicherung seines Territoriums vor den Gebietsansprüchen seines Neffen, Erzbischof Balduin von Trier. Um die Burganlage, von der heute noch Teile des Burggrabens und des einst trutzigen Wehrturms erhalten sind, ranken sich zahlreiche Sagen.
Die Burgruine ist ganzjährig frei zugänglich und lässt sich z.B. bei einer Wanderung auf dem Eifelsteig auf der Etappe Gerolstein – Daun besuchen.

weitere Informationen: www.mausefallendorf.de


 

Die Rother Eis- und Mühlsteinhöhlen

Die Rother Eishöhlen sind im Vulkankegel des Rother Kopfes gelegen. Auch Sie sind durch den Abbau von Mühlsteinen entstanden – einem altem Industriezweig, von dem der Rother Kopf noch heute zeugt. Im offenen Tagebau wurden aus vulkanischen Schlacken Mühlsteine gewonnen, die ihrer Beschaffenheit wegen nur in den damals zahlreichen Lohmühlen verwandt wurden. Der ehemals offene Tagebau ist zusammengestürzt, so dass er heute eine Höhle bildet.
Die Zweite Höhle des Rother Kopfes, führte bis vor kurzem eine seltene Naturerscheinung: Die Bildung von Eiszapfen, die bis in den Sommer hinein hielten - daher der Name "Rother Eishöhle". Das Gefüge des Berges hat sich jedoch gelockert, so dass die Eisbildung nicht mehr stattfinden kann, da nun die Luft durch die Höhle zirkuliert und nicht mehr stagniert. Trotzdem lohnt sich der Aufstieg zum Berggipfel mit dem Besuch der Höhlen, zu dem die Mitnahme einer Taschenlampe sowie festes Schuhwerk empfohlen werden.
Tipp: Geo-Rundweg „Mühlstein- und Eishöhlen am Rother Kopf“, Länge: ca. 1,5 km, Wanderdauer: ca. 0,5 Std.


 

Eis- und Mühlsteinhöhlen bei Hohenfels-Essingen


Die Hohenfels-Essinger Eishöhlen, auch “Schwedenfeste”, “Borussiahöhle” und „St.-Martin-Höhle” genannt, befinden sich im Mühlenberg, nördlich von Hohenfels-Essingen. Die Höhlen sind zunächst durch Gänge entstanden, die früher zur Gewinnung von Mühlsteinen in den Berg getrieben wurden.
Die Mühlsteine wurden über Kopf aus dem Gestein gehauen und zum Schluss ohne Sprengstoff aus der Decke gelöst. Dabei wurden in die letzten Verbindungen Holzkeile in kleine Löcher eingeführt, die durch Wässerung aufquollen und schließlich die Stücke, welche die Mühlsteine noch mit der Decke verbanden, sprengten. Als diese Arbeit aufgegeben wurde, blieben die Höhlen zurück, die sich unter bestimmten Voraussetzungen in Eishöhlen verwandeln. Dies ist der Fall, wenn die Höhle nur über einen Eingang verfügt und der Boden bergeinwärts abfällt. Unter diesen Bedingungen kann die im Winter einströmende kalte Luft im Sommer nicht von der leichteren Warmluft verdrängt werden. Nach besonders kalten Wintern weisen die Höhlen so niedrige Temperaturen auf, dass sich im Sommer die einströmende Außenluft an den Wänden zu Eis umbildete. Für einen Besuch der Höhlen empfehlen wir festes Schuhwerk und eine Taschenlampe.

Tipp: Geo-Rundweg „Basaltbrüche Mühlenberg“, Länge: ca. 3 km, Wanderdauer: ca. 1,5 Std.


 

Die Birresborner Eishöhlen

Die Birresborner Eishöhlen bestehen insgesamt aus drei Stollen, die ursprünglich in einer Länge von etwa 30 Meter zur Mühlsteingewinnung in den Hang geschlagen wurden. Bis in die 60er Jahre des 19. Jahrhunderts wurden hier noch Mühlsteine gewonnen. Als Folgen dieses Untertage-Bergbaus sind Hohlräume erhalten geblieben, in denen während und nach langen, kalten Wintern ungewöhnliche Phänomene in Form von Eiszapfenbildungen an der Decke und vom Boden zur Höhe hin zu sehen sind. Diese sind nicht etwa Überreste aus der Eiszeit, sondern die Folge eines interessanten geologischen Vorgangs. Ist der von Luft erfüllte Teil der Gesteine, die hier die Erdrinde bilden, mit Wasser gefüllt und sind dort Hohlräume vorhanden, so bilden sich an der Decke solcher Hohlräume Wassertropfen. Aufgrund der kalten Temperaturen in den Höhlen und einem fehlenden Austausch durch warme Luft im Winter entstehen dann im Laufe der Zeit Eiszapfen. Die Formenvielfalt und Schönheit dieser Eiszapfen hat die Relikte des ehemaligen Mühlsteinabbaus überregional als „Eishöhlen“ bekannt gemacht.
In früheren Zeiten dienten die Höhlen auch als natürliche „Kühlschränke“. Im Winter mit Eis und Schnee bestückt, hielt sich die so erzeugte Kälte weit in den Sommer hinein.

Die Höhlen dienen als Winterschlafquartier für Fledermäuse und sind daher nur von April – Oktober geöffnet
Bei einem Besuch sind festes, rutschfestes Schuhwerk sowie eine Taschenlampe zu empfehlen.

Tipp: Georundweg „Birresborner Eishöhlen“, Länge: ca. 2,5 km, Wanderdauer: 1,5 Std.


 

Gerolsteiner Brunnen

Gerolsteiner Mineralwasser verdankt seine besonderen Eigenschaften dem Ursprung in der Vulkaneifel. Diese bietet die optimalen geologischen Voraussetzungen für ein Wasser von unnachahmlicher Qualität: eine einzigartige Kombination aus kohlensäurehaltigem Vulkan- und mineralienreichem Dolomitgestein.
Aus den "gespannten" Grundwasserverhältnissen in den zerklüfteten und verkarsteten Kalkgesteinen im Untergrund des Kylltal werden die Mineralwässer aus Tiefen bis ca. 200 m entnommen. Zu einer Bohrung aus dem Jahr 1909 heißt es: "Die entfesselte Kraft war so groß, dass das gesamte Bohrgerät hoch geschleudert wurde und eine Fontäne 57 Meter emporschoss". Heute bezieht der Gerolsteiner Brunnen sein Mineralwasser ausschließlich aus der Gerolsteiner Kalkmulde. Das Wasser wird zur Abfüllung gepumpt und dort unter Einsatz modernster Technologie hygienisch einwandfrei in Flaschen gefüllt.
Die Gerolsteiner Brunnen GmbH & Co. KG ist Anbieter der meist gekauften Mineralwassermarke auf dem deutschen Markt. Als größter Mineralwasser-Exporteur Deutschlands vertreibt Gerolsteiner seine Produkte weltweit.

Werksbesichtigungen beim Gerolsteiner Brunnen werden für Einzelbesucher montags - freitags jeweils um 15.00 Uhr im Besucherzentrum des Gerolsteiner Brunnen, Vulkanring, Gerolstein, angeboten. Die Teilnahme an der Werksbesichtigung ist kostenlos. Gruppenführungen können auf Anfrage reserviert werden, Tel.: 06591/ 14 238.

weitere Informationen: www.gerolsteiner.com


 

Helenenquelle Gerolstein

Die Helenenquelle Gerolstein liegt am Kyllweg, mitten im Kurpark von Gerolstein.
Die Helenenquelle entspricht dem Haupttypus des Gerolsteiner Mineralwassers: viel Calcium und Magnesium und einer ordentlichen Portion Kohlendioxid. Das Wasser wird aus mitteldevonischen Karbonatgesteinen aus einer Tiefe von 84 bis 98 m unter Flur entnommen und kann freiweg vom Messinghahn getrunken werden. Am Fuße der Zapfstelle ist die Versinterung zu sehen, Kalk – reines Calciumkarbonat – wird direkt aus dem ablaufenden Mineralwasser ausgeschieden und setzt sich als Tapete auf dem Untergrund ab.


 

Sidinger Drees


Die ehemalige Quelle des Sidinger Drees befindet sich im Kyllweg, im Kurpark von Gerolstein. Auch wenn heute der Sidinger Drees nicht mehr sprudelt, so gilt doch dieser Ort als seit der Keltenzeit genutztes und verehrtes Quellgebiet. Die römischen Herrschaften, die damals die auf der anderen Kyllseite liegende "Villa Sarabodis" bewohnten, nutzten den Drees als Heil-, Bade- und Trinkquelle und bezeugten ihre Verehrung zu den Quellengöttern und –nymphen, indem sie Hunderte von römischen Münzen, meist aus der Zeit es Kaisers Maximinus (3. Jh. nach Christus), in den Brunnen warfen.


 

Lindenquelle


Die Lindenquelle liegt ca. 4 km nördlich von Birresborn auf dem Weg nach Gerolstein und entspringt klüftigen unterdevonischen Sandsteinen und Tonsteinen. Im Jahre 1824 wurde der Quellpavillon in spätklassizistischem Stil erbaut und im Jahr 2009 restauriert. Die Quelle wurde voraussichtlich bereits zur Zeit der Römer betrieben und gab der Gemeinde Birresborn ihren Namen (ursprünglich "Birgisburias", was so viel heißt wie "Guter Brunnen").
Die Lindequelle ist ganzjährig frei zugänglich und kann verkostet werden.


 

Geeser Drees


In der Vulkaneifel werden Mineralbrunnen auch als "Dreese" bezeichnet.
Der Geeser Drees gehört zu den eisenreichen Quellen, was leicht daran zu erkennen ist, dass die Wasserableitungen und der Quelltopf mit rostroten Eisenhydroxiden und –oxiden beschlagen sind. In früherer Zeit wurde das eisen- und kohlesäurereiche Wasser als Treibmittel zum Backen von Pfannkuchen benutzt.
Die Quelle ist ganzjährig frei zugänglich und kann verkostet werden.


 

Duppacher Drees


Die Quelle Duppacher Drees liegt im gleichnamigen Duppacher Maar. Da in ihr etwas mehr Natriumchlorid (Kochsalz) im Wasser gelöst ist, hat sie einen leicht salzigen Geschmack. Hält man bei Windstille eine brennende Kerze in die tiefste Stelle der Brunnenfassung, so erlischt sie, da sich das schwere CO2-Gas, das mit dem Wasser gefördert wird, hier sammelt.
Die Quelle ist ganzjährig frei zugänglich und kann verkostet werden.


 

Lissinger Drees

Die Ausscheidung der Kohlensäure erfolgt so stürmisch, dass große Blasen in kurzer Aufeinanderfolge entstehen und mit dumpfem Knall platzen. "Brubbeldrees" kommt von dem Wort "Brodeln", mundartlich "Brubbeln". Das Wasser dieser Mineralquelle fand früher als Heilwasser für mancherlei Krankheiten Verwendung. Zu Zeiten der Römer wurde diese Quelle "Püppard" genannt.


 

Eichholzmaar in Steffeln

Das Eichholzmaar an der Landstraße zwischen Steffeln und Duppach gehört wahrscheinlich zu den kleinsten Maaren in der gesamten Vulkaneifel. Der Maarkessel selbst ist allerhöchstens 120 Meter im Durchmesser. Sehr schön ist noch die kreisrunde Form des Maarkessels zu sehen. Es liegt genau auf einer geologischen Störung, die hier nord-westlich/süd-östlich verläuft.
Einheimische berichten von diesem Maar, dass hier vormals der Pfarrer von Steffeln eine Forellenzucht betrieb. Anfang des letzten Jahrhunderts hat man das Maar trockengelegt, um Wiesenflächen zu erhalten.
Zirka 100 Meter oberhalb und zirka 200 Meter unterhalb des Eichholzmaares befindet sich jeweils im Bachtalbereich eine Mineralquelle. Der Maarsee weist eine geringe Tiefe von maximal 3 m auf. Am westlichen Maarrand gibt es eine Vogelbeobachtungsstation in der Nähe der Seichtwasserbereiche.

Von April bis Oktober startet an der Kirche jeden Mittwoch um 14:00 Uhr ein Landschaftsspaziergang mit den "Vulkangärtnern" des Eifelvereins, der die Teilnehmer auch zum Eichholzmaar führt.


 

EifelAdventures

bietet Abenteuer für Groß und Klein, Familien und Adrenalin-Suchende.
Egal ob Kindergeburtstag, Klassentreffen, Firmen- oder Vereinsausflug – ein Tag bei uns ist etwas ganz besonderes. Wir lassen deinen Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis
werden.
EifelAdventures ist ein ideales Ausflugsziel für Touristen, Einheimische und Abenteuerlustige! Wir bieten dir Abenteuer, die du so nirgendwo anders erlebst.
Finde heraus, was dich am meisten reizt:
• atemberaubende Fahrten von Baumwipfel zu Baumwipfel – Ziplining
• herausfordernde Spiele auf unserer Adventure-Minigolf-Anlage
• unvergessliche Nächte in den Baumkronen
• erstklassige Übernachtungs-Arrangements in Zusammenarbeit mit dem Hotel Berlinger Mühle
• großartige Snack- und Dinner-Möglichkeiten
• und vieles mehr …


 

Kyll-Radwegtal

Einmal längs durch die Eifel führt die Fahrradtour Eifel auf dem Kyll-Radweg von Dahlem bis in die älteste Stadt Deutschlands, nach Trier. Zum Startpunkt der Radwanderung Eifel kommt man beinahe jederzeit zurück, denn die Bahnlinie Köln-Trier ist ständiger Wegbegleiter.
Der Fernradweg schlängelt sich entlang der Kyll vorbei an zahlreichen Burgen durch die kontrastreichen Landschaften der Eifel: Zu Beginn der Radtour hinab zur Mosel erlebt man die Nordeifel mit ihren Talsperren und Seen, wie den Kronenburger See. Durch die von Urgewalten geprägte Vulkaneifel geht es weiter durch die Südeifel mit ihren typischen Streuobstwiesen und zerklüfteten Felsformationen des Bitburger Gutlandes.


 

Unterwegs mit dem Pedelec

Die Ferienregion Gerolsteiner Land gehört zur movelo-Region Eifel. Wir bieten Ihnen mit unserem bestens erschlossenen Radwegenetz und einer Vielzahl von Verleih- und Akkuwechselstationen einen ganz besonderen Service – doppeltes Fahrvergnügen bei halbem Aufwand mit den Pedelecs.

Das Pedelec ist ein Elektrofahrrad, mit dem Sie mit eigenen Kräften und unterstützt durch eine ausgeklügelte Technik auch weite- und steilere Wege leicht zurücklegen können. So lassen sich die Eifelhöhen ganz entspannt angehen und die herrliche Landschaft ganz umweltschonend erradeln.


 

Krimi Cafe Hillesheim

Im alten Gemäuer mitten in Hillesheim, dem gemütlichen Städtchen im Herzen der Eifel, geht es ausschließlich um Krimis. Wie soll es auch anders sein, in einem Landstrich, dessen literarische Leichen, kreiert von Krimi-Altmeister Jacques Berndorf und seinen Autorenkollegen längst zum Markenzeichen geworden sind? Stolz nennt sich Hillesheim „Deutschlands Krimihauptstadt“, denn hier hat sich mit dem Eifel-Krimi-Wanderweg, dem Krimihotel und anderen Attraktionen ein touristisches Kleinod entwickelt, in dem die hübsch herausgeputzten alten Häuser nach Sonnenuntergang bedrohliche Schatten werfen.


 

Der Wallende Born

Alle 35 Minuten beginnt hier am "Brubbel" ein Naturschauspiel - das Wasser im "wallenden Born" beginnt zu schäumen, und der Wasserspiegel steigt um einen Meter an. Das ganze Spektakel wird von einem tiefen Grollen begleitet. Dies ist der einzige tätige Geysir Deutschlands.


 

Eifelkrimi Wanderweg


Der Eifelkrimi Wanderweg bietet Ihnen die Möglichkeit, die "möderische Eifel" auf Schusters Rappen kennen zu lernen.

Der Eifelkrimi-Boom hat die Eifel zu Deutschlands Krimilandschaft Nr. 1 werden lassen. Die vielfach intensive und liebevolle Beschreibung der Landschaft und der Orte macht viele Eifelkrimis gleichzeitig auch zu einer Art Reiseführer, der neugierig macht auf das Land, in dem so grausige Dinge passieren. Hunderte Schauplätze hat Josef Zierden in seinem "Eifel Krimi-Reiseführer" zusammen getragen und beschrieben und damit ein Standardwerk für die Eifelkrimi-Liebhaber geschaffen.
Mit einem Blick auf die Krimi-Karte stellt der Betrachter schnell fest, dass sich die Schauplätze im Raum Hillesheim häufen.

Der Eifelkrimi-Wanderweg verbindet 11 Schauplätze miteinander, wobei er in zwei Routen von 17 und 20 km aufgeteilt ist. Markiert ist er im Uhrzeigersinn mit dem bekannten Logo und Richtungspfeilen, damit kein Schauplatz unentdeckt bleibt.


Rockeskyller Kornbrennerei

Die Rockeskyller Kornbrennerei wurde 1842 von Heinrich Neuerburg, Urgroßvater des jetzigen Kornbrenners, Siegfried Neuerburg, als landwirtschaftliche Verschlußbrennerei gegründet und ist bis heute in Familienbesitz.
Hier können Sie einmal beim Schnapsbrennen zusehen und natürlich auch das ein oder andere Gläschen probieren. Unter fachkundiger Führung werden Sie mit den Geheimnissen des Kornbrennens vertraut gemacht.
Besichtigung für Gruppen mit Schnapsprobe nach Vereinbarung jederzeit möglich. (Gruppengröße mindestens 15 Personen maximal 55 Personen)


 

Vulkangarten Steffeln

Bestaunen Sie im Vulkangarten einmalige Maarvulkane, Schlackekegel und Tuffringe. Hier in der Vulkaneifel war es vor einiger Zeit noch ziemlich "heiß": Explodierende Vulkane sprühten Feuer, und Vulkanlava floss über die Hänge. Die Spuren, die davon noch übrig sind, sehen Sie hier im Vulkangarten.


 

Gemündener Maar

Das Gemündener Maar liegt etwa 1,5 km südlich von Daun, die Wasserfläche beträgt 7,2 ha. Das Maar ist 38 m tief. Der Durchmesser beträgt 325 m. Schwimmen ist hier sowohl im Maar als auch im Freibad erlaubt. Ausreichend Liegewiesen sowie ein Bootsverleih sind vorhanden.

In der Badesaison lohnt sich ein Besuch des Naturfreibades Gemündener Maar. Hier finden Wasserfreunde die gewünschte Abkühlung an heißen Sommertagen.